Bastelkönig WURZEL begeistert

Vermeintliche Delfinschützer gefährden die Gesundheit der Duisburger Delfine

Mindestens fünf skrupellose Anti-Delfinarien-Aktivisten stürmten am Sonntag dem 21.8. das Duisburger Delfinarium und verbreiteten Unruhe unter Besuchern und Tieren. Im proppenvollen, mit gut 1.200 Zoobesuchern gefüllten Delfinarium sprangen fünf Aktivisten in das Becken des Delfinariums und demonstrierten mit Anti-Delfinarien-Schilder gegen die Delfinhaltung. Mit Tierschutz hat ein solches Verhalten rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil: vielmehr nahmen diese selbsternannten Tierschützer in Kauf, dass sie die Tiere in Angst und Schrecken versetzten und es hierbei zu schlimmen Verletzungen hätte kommen können.

Für die Mitarbeiter des Zoo Duisburg war es besonders besorgniserregend, da sich inmitten der Delfinfamiliengruppe auch das nur wenige Monate alte Jungtier DEBBIE befindet. Es ist nicht nachvollziehbar, dass sich solche Personen als Tierschützer bezeichnen, denen die Gesundheit und das Wohl der Tiere offensichtlich völlig egal zu sein scheint. Die Motivation dieser Tierrechtler war hier wohl eher von der Präsenz in Medien und sozialen Netzwerken geprägt.

Die Tierpfleger des Zoo Duisburg taten das einzig Richtige. Sie bewahrten die nötige Ruhe, wirkten beruhigend auf die Delfine ein, die sich zum Glück umgehend in die hinteren Becken zurückzogen, und informierten die Polizei, die die fünf Aktivisten vorübergehend festnahm.
Bemerkenswert war die Reaktion der Zoobesucher im Delfinarium, die wie auf Kommando aufstanden und allesamt den Aktivisten den Rücken zukehrten und damit mehr als deutlich zum Ausdruck brachten, was sie von dieser tierwidrigen Aktion hielten.
Delfine und Pfleger haben den Schreck gut überwunden und konnten den Besuchern anschließend eine verspätete aber gelungene Delfinvorführung bieten.