Die Rückkehr des Wolfes nach NRW

wolfsausstellung_HPBereits siebenmal wurde er in diesem Jahr in NRW nachgewiesen – der Wolf. Zuletzt kurz hintereinander in der Nähe von Gummersbach und bei Bad Berleburg. Möglicherweise handelt es sich hierbei um ein und dasselbe Tier.

Der Nachweis von durchziehenden Wölfen ist Anlass genug, um unter dem Motto „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ in einem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt über das Wildtier Wolf zu informieren und so die Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken. Mit der Präsentation und Eröffnung der interaktiven Wanderausstellung im Zoo Duisburg setzt das Projekt nun seine zweijährige Tour durch zehn Partnerzoos in NRW und weitere Ausstellungsorte fort.

Die Ausstellung, die bis zum 27. Juli täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr im Entdeckerhaus des Zoo Duisburg zu sehen ist, wurde durch Josef Tumbrinck, den Landesvorsitzenden des NABU NRW, Katharina Stenglein, Projektkoordinatorin beim NABU NRW und Zoodirektor Achim Winkler eröffnet. Viele verschiedene Exponate, Mitmach-Elemente und Informationstafeln informieren über Biologie und Verhalten freilebender Wölfe, stellt aktuelle Ergebnisse der Freilandforschung vor und bietet vor allem durch interaktive Elemente eine spielerische Annäherung an das Thema Wolf.
Besucher der Ausstellung erfahren so, wie sich Trittsiegel von Hund und Wolf unterscheiden, warum Wildbiologen den Kot von Wölfen so schätzen, oder wie man mit Hunden Nutztiere schützen kann. Im monatlichen Wechsel wird die Ausstellung in den NRW Partnerzoos zu sehen sein.