Große Sanierungsarbeiten am Aquarium

aquarium 1951Fast könnte man meinen, es handelt sich um eine Kunstinstallation. Riesige Styropor-Wärmedämmplatten, quasi in Gigaliner-Ausführung, säumen derzeit das älteste noch erhaltene Gebäude des Zoo Duisburg: das Aquarium. Aber warum nur?… 1951 (siehe Fotos)  als „Haus der Tausend Fische“ eröffnet, bot es schon damals zusätzlich eine kleine Tropenhalle mit einem Besatz an Schlangen und Krokodilen, so wie es sich auch heute noch den Besuchern präsentiert. Die Elemente nagten über die Jahrzehnte hinweg vor allem am Dach, so dass eine grundlegende Sanierung unumgänglich wurde.
Um eine möglichst geringe Beeinträchtigung für die Zoobesucher zu bewirken, erhält das Aquarium ein modernes, den heutigen hohen Anforderungen an Energetik entsprechendes Dach, das eben mittels der gigantischen Styroporplatten die kostbare Wärme im Haus behalten wird. Weiterhin war der Malertrupp bereits zugange und für den Schutzanstrich sämtlicher korrosionsanfälliger Stahlelemente verantwortlich. aquarium1Die Tropenhalle wird zudem dank neuer, lichtdurchlässiger Dach-Stegplatten eine deutliche Aufwertung für Tier und Mensch erfahren.
Damit nicht genug. Für die Besucher nicht sichtbar, wurde im Hof des Aquariumgebäudes ein neuer Gebäudetrakt für die bald zu überarbeitende, in die Jahre gekommene Filter- und Lüftungstechnik errichtet. Neu angebunden wurden Frisch- und Abwasserleitungen sowie Heizungsleitungen im Rahmen der großflächigen Erneuerungen der Versorgungsleitungen im Zoo Duisburg.
Schließlich bemerken die Besucher eifriges Arbeiten am ehemaligen Haibecken gleich am Eingang des Aquariums. Dort wird in naher Zukunft ein leuchtendes Korallenriff entstehen mit dem ihm eigenen tierischen Ensemble aus Anemonenfischen, Drückerfischen, Falterfischen und vielen anderen Arten mehr.