Gute Nachricht für Schützer von Meeressäugern: Walfangverbot für Japan

logo internationaler gerichtshof webaDer Internationale Gerichtshof hat am 31.03.2014 in einem 70-seitigen Urteil Japan den Walfang in der Antarktis verboten. Geklagt hatte der australische Staat mit Unterstützung von Neuseeland. Dieses Urteil ist rechtlich bindend und nicht anfechtbar. Umweltschützer hatten die Chancen, dass es wirklich zu einem Urteil im Sinne des Walschutzes kommt, mit 50:50 angegeben. …

… Umso freudiger, dass nun dem kommerziellen Töten von Walen unter dem Deckmantel der Wissenschaft ein Ende gesetzt wurde. Ganze 3.600 Wale fielen seit 2005 der sogenannten „Forschung“ zum Opfer. Das Ergebnis der Forschung erscheint irrwitzig: Für nur zwei Fachartikel sollen diese Unmengen der faszinierenden Meeressäuger gestorben sein. Das aktuelle Urteil gibt also Grund zur Hoffnung, dass sich das Blatt wenden wird. Deenoch kann es geschehen, dass Japan versucht, ein neues, abgeändertes Walfangprogramm aufzulegen. Auch Norwegen und Island betreiben noch immer kommerzielle Walfangflotten – gerechtfertigt allein durch jahrhundertealte Traditionen.
Der Zoo Duisburg begrüßt diesen Vorstoß im Kampf gegen den Walfang und hofft, dass die Trendwende anhält!