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Der Zoo Duisburg verurteilt das weltweite Massentöten von Delfinen

Der Zoo Duisburg, ebenso wie die übrigen wissenschaftlich geleiteten Delfinarien in Deutschland und Europa, bemühen sich seit vielen Jahren, die Bevölkerung über das jährliche Massentöten von Delfinen in den Weltmeeren aufzuklären und diesem durch die Unterstützung von Schutzprojekten und durch neue Forschungserkenntnisse entgegen zu wirken.
 
Besonders verwerflich sind die riesigen Zahlen verendeter Delfine als unerwünschter Beifang der Fischereiindustrie sowie die in manchen Regionen der Welt durchgeführten Treibjagden auf Delfine. Alljährlich kommen hierbei hunderttausende Delfine zu Tode. Speziell die brutalen Treibjagden auf Delfine werden aktuell in den Medien, im Kino und im Internet der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Mit grausamen Bildern wird aufgezeigt, wie bei einzelnen Treibjagden hunderte von Delfinen durch Fischerboote in enge Buchten getrieben werden, um die Tiere dort zu töten. Das Fleisch der Delfine landet auf den lokalen Märkten. Als Folge des Gemetzels ist das Wasser der Buchten anschließend tagelang blutrot gefärbt. Bekanntester Ort dieser Treibjagden ist das japanische Taiji. Ähnliche Treibjagden sind allerdings auch aus anderen Ländern in Asien, in Südamerika und sogar in Nordeuropa bekannt.

Absolut verwerflich ist darüber hinaus, dass offensichtlich einige wenige Delfine der Treibjagden im japanischen Taiji am Leben erhalten werden, um dubiosen Tierhändlern angeboten zu werden, die die Tiere an kommerzielle Delfinshows verkaufen. Die wissenschaftlich geleiteten Delfinarien der Welt distanzieren sich von derartigen Praktiken und verurteilen diesen Fang für kommerzielle Delfinshows aufs Schärfste.

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