Hunde dauerhaft willkommen

Bereits seit Januar diesen Jahres bietet der Zoo am Kaiserberg Hundebesitzern die Möglichkeit, ihren Vierbeiner an zwei Tagen in der Woche mit in den Zoo zu bringen. Seither besuchten 1366 Vierbeiner den Tierpark. Insgesamt sechs Monate dauerte die Testphase, in der Erfahrungen von Besuchern mit Hunden, Zoogästen ohne vierbeinigen Begleiter und natürlich auch Tierpflegern des Zoos gesammelt und ausgewertet wurden. Aus der Testphase wird nun ein dauerhaftes Angebot für alle Hundebesitzer: Donnerstage und Freitage sind ab sofort Hundetage im Zoo. Ein Tagesticket für einen Hund kostet 5 Euro.

„Wir haben von zahlreichen Hundebesitzern positive und dankbare Rückmeldungen erhalten, dass wir diese neue Möglichkeit geschaffen haben und Hunde im Zoo an zwei Tagen in der Woche erlauben“, erläutert Vorstandsvorsitzende Astrid Stewin. Die Erkenntnisse der vergangenen Monate hat der Zoo akribisch gesammelt, Mitarbeiter eingebunden und Besucher mit und ohne Vierbeiner an den Hundetagen ausgeglichen befragt. Astrid Stewin: „Unsere Hunde-Umfrage kam zu einem eindeutigem Ergebnis“. Annähernd 90 % der Besucher beobachteten kein schlechtes Verhalten der Hunde. Die häufigste Anmerkung auf den Fragebögen war, dass die Leine zu lang war. „Hier werden wir vermehrt drauf achten“, so die Zoo-Chefin. Des Weiteren fühlten sich nahezu 80 % der Befragten nicht durch Hunde im Zoo gestört oder würden ihn an Hundetagen meiden; 9 % sahen die Fragen neutral und wollten sich nicht für oder wider Hunde entscheiden.

Und wie reagieren die Bewohner des Zoos? „Wir merken, dass bei unseren Zootieren grundsätzlich ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist“, erklärt der zoologische Leiter am Kaiserberg, Johannes Pfleiderer. Aufgrund der gesammelten Erfahrungen erlaubt der Zoo Duisburg daher den Zugang mit Hund nun weiterhin an zwei Tagen in der Woche – donnerstags und freitags sind also ab sofort Vierbeiner-Tage am Kaiserberg. Um auch weiterhin ein gutes Miteinander von Besuchern mit und ohne Hund zu gewährleisten, erhalten die Hundehalter am Eingang eine Information über die Verhaltensregeln für den Zoobesuch mit Hund. So müssen Hunde ständig an der kurzen Leine, nicht an sogenannten Flexi-Leinen, geführt werden. Sie dürfen nicht mit in die Tierhäuser, das Delfinarium oder auf begehbare Tieranlagen genommen werden und sind natürlich permanent zu beaufsichtigen. Auch die zooeigenen Spielplätze sind für Hunde tabu. Pro Besucher darf nur ein Hund mitgeführt werden. Astrid Stewin betont: „Wir erwarten weiterhin von allen Hundebesitzern, dass die Regeln eingehalten werden. Nur so ist ein harmonisches Miteinander aller Zoobesucher möglich“. Neben den Verhaltensregeln gibt der Zoo auch Kotbeutel für die vierbeinigen Gäste aus und hält Hundetränken im Zoo bereit.