SSB Duisburg veranstaltet Zoolauf zum 6. Mal

zoolauf2013Tierisch ausdauernd: Ren(n)tier Jörg ist das neue Maskottchen des Zoolauf Duisburg
Das neue Maskottchen des Duisburger Zoolaufs heißt Jörg. Wie sein Vorgänger George ist Jörg ein Ren(n)tier und wird als tierisch motivierter Zuschauer die Läuferinnen und Läufer

beim Fun-Run am Freitag, 21. Juni, unterstützen. Zoodirektor Achim Winkler stellte am Montag den Nachfolger von George vor, der im vergangenen Jahr verstorben ist. Der Stadtsportbund Duisburg richtet gemeinsam mit Jörg Bunert zum 6. Mal den in Deutschland einmaligen Zoolauf aus. Das Motto: „Laufen für Tiger“. Der Erlös aus den Startgebühren fließt in die Neugestaltung des Raubtiergeheges. Die Rennen werden nach dem Arche-Noah-Prinzip gelaufen. Zwei Teilnehmer bilden eine Staffel und lösen sich nach jeweils zwei Runden über 2,5 Kilometer und vorbei an Tieren aus fünf Kontinenten ab. 
Jörg kann das entspannt sehen. „Rentiere stehen in freier Wildbahn schon aus geographischen Gründen nicht auf dem Speiseplan von Löwen und Tigern“, sagte Achim Winkler am Montag während des Pressetermins mit einem Augenzwinkern. Zu dem steht das Maskottchen beim Lauf auf der richtigen Seite des Zaunes. Ohnehin lassen sich die Tiere von dem Spektakel kaum stören. „Die meisten Zoo-Bewohner finden es eher spannend, wenn so viel Action ist. Und wer seine Ruhe haben will, kann sich zurückziehen“, sagt Winkler.
Zur Aktion trägt bei, dass die Teilnehmer inzwischen den Zoolauf als ein sportliches Karneval der Tiere feiern. Nicht nur, dass sich die Staffeln Namen geben, die dem ungewöhnlichen Sportplatz angemessen sind. Viele Starterinnen und Starter nutzen auch die Gelegenheit, in Kostümen zu laufen: Flamingos, Bienen und Bären joggen da vorbei an Flamingos, Bienen und Bären. Zebras kommen auch vor, wenngleich dabei meist das MSV-Trikot als Laufshirt zum Einsatz kommt.
Nach wie vor erfreut sich der Zoolauf großer Beliebtheit. Bereits jetzt liegen weit über 300 Meldungen vor. Uwe Busch vom Stadtsportbund gibt deshalb den Hinweis: „Mehr als 900 Starterinnen und Starter können wir nicht auf die Strecke schicken. Es lohnt sich, rechtzeitig zu melden, um den Spaß nicht zu verpassen.“
Achim Winkler schnürt ebenfalls am 21. Juni seine Laufschuhe. Rentier Jörg dagegen beschränkt sich darauf, den Siegern freundlich zuzunicken. Es wäre auch ein ungleicher Wettkampf: Auf einer Kurzstrecke bringt es ein Ren auf etwa 40 km/h. Darüber hinaus verfügt ein Hirsch über enorme Ausdauer: Bis zu 5.000 Kilometer wandern die Herden durch die Tundra.

Zum Zoolauf:
Wie in den vergangenen Jahren sorgen gleich vier Starts für Bewegung. Das Programm beginnt mit dem Bambinilauf (bis einschl. 7 Jahre) über 400 Meter (17.30 Uhr). Es folgt der Schülerlauf (8 bis einschl. 12 Jahre) 800 Meter um 17.40 Uhr. Die Mixedstaffel über 2 x 5.500 Meter gehen um 18.00 Uhr auf den langen Rundkurs, der an Tieren aus fünf Kontinenten vorbeiführt. Die Frauen- und Männerstaffeln gönnen sich ab 19.30 Uhr ebenfalls über 2 x 5.500 Meter das buchstäblich tierische Laufvergnügen. Die Staffeln bestehen – Arche-Noah-mäßig – jeweils aus zwei Personen. Jeder Teilnehmer durchläuft den Rundkurs zweimal hintereinander. Das Starterfeld ist auf 450 Staffeln begrenzt. Die Startgebühr pro Staffel beträgt 30 Euro.
Meldungen sind ab sofort online möglich unter www.zoolauf.de
(13.05.2013)