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Verwandschaft: ,
Lateinischer Name: Loxodonta africana
Verbreitung: Afrika
Lebensraum:
Lebensweise: Herdentier, erwachsene Bullen zumeist Einzelgänger
Nahrung: Blätter, Zweige, Gräser, Kräuter, Wurzeln, Früchte
Grösse: Männchen: bis 7500 kg, Weibchen: bis 4500 kg, Neugeborene: 70 bis 120 kg
Gewicht: Männchen: bis 7500 kg, Weibchen: bis 4500 kg, Neugeborene: 70 bis 120 kg
Paarungszeit: ganzjährig
Trag-Brutzeit: 22 Monate
Wurf-Gelege: 1 Jungtier
Geschlechtsreife: mit 8 bis 12 Jahren
Lebenserwartung: bis 65 Jahre

Mit einem Gewicht bis 7,5 Tonnen ist der Afrikanische Elefant ist das größte und schwerste Landtier auf Erden. Gemeinsam mit dem nur unwesentlich kleineren Asiatischen Elefanten bildet er die Ordnung der Rüsseltiere.

Aufgrund ihrer Körpergröße ist der Nahrungsbedarf der Elefanten enorm. Täglich benötigt ein Elefant bis 200 kg pflanzliche Nahrung und mehr als 100 l Wasser. Um die notwendige Futtermenge zu erlangen, verbringen freilebende Elefanten mehr als 18 Stunden pro Tag mit der Nahrungssuche.

Das große Körpergewicht der Elefanten wird auf stämmigen Säulenbeinen und breiten Füßen getragen. Ein dickes Bindegewebepolster in den weichen und biegsamen Fußsohlen wirkt wie ein Stoßdämpfer und ermöglichst einen ungewöhnlich leisen Gang.

Das Hauptkennzeichen der Elefanten ist der lange und muskulöse Rüssel, der durch Verlängerung der Nase und der Oberlippe entstanden ist. Als Mehrzweckwerkzeug dient der Rüssel nicht nur zum Riechen, sondern auch zum Tasten, Greifen und Saugen. So kann der Elefant mit seinem Rüssel geschickt kleinste Blätter und Zweige greifen oder Wasser aufsaugen, um dieses zum Trinken in sein Maul zu spritzen.

Auffällig sind auch die Ohren der Elefanten, die nicht nur zum Hören dienen, sondern auch als riesige Fächer zur Abgabe überschüssiger Körperwärme eingesetzt werden können, oder als Ausdrucksorgane dienen, um die Stimmung der Tiere zu erkennen zu geben.

Kräftig ausgebildet sind die zu Stoßzähnen gewachsenen oberen Schneidezähne der Elefanten, auch Elfenbein genannt. Die Wilderei für den Elfenbeinhandel führte zu einem drastischen Bestandsrückgang der Elefanten, die gebietsweise bereits ausgerottet sind. Als Schutz für die verbliebenen Elefanten ist der Handel mit Elfenbein seit 1989 weltweit verboten.