Verwandschaft: ,
Lateinischer Name: Gallus gallus domesticus
Verbreitung: Europa
Lebensraum: Bauernhöfe
Lebensweise: In kleinen Gruppen
Nahrung: Sämereien
Grösse: 40 cm
Gewicht: 2-3 kg
Paarungszeit: Frühjahr
Trag-Brutzeit: 21 Tage
Wurf-Gelege: 8 - 10
Geschlechtsreife: 6 Monate
Lebenserwartung: 5-7 Jahre

Das Haushuhn ist eine domestizierte Form des roten Kammhuhns oder auch Bankivahuhn genannt, welches aus Südostasien stammt.

Auffallend an diesen Vögeln sind der namensgebende rote Kamm auf dem Kopf der Hähne, sowie der ebenfalls rote Kehllappen. Seine langen, prächtigen Schwanzfedern sind dunkelgrün gefärbt und an den Füßen weisen die Männchen im Gegensatz zu den Weibchen ausgeprägte Sporne auf, die als Waffen dienen und ein Leben lang wachsen können. Alles in allem bietet der Hahn so ein deutlich prächtigeres Erscheinungsbild als die überwiegend braun gefärbten Weibchen. Des Weiteren haben Hähne die Angewohnheit in der Früh zu krähen. Das Wort „gallica“ ist Latein und beschreibt die Zeit zwischen Mitternacht und der Morgendämmerung und findet sich im wissenschaftlichen Namen der um diese Tageszeit aktiven Vögel wieder. Das Haushuhn lebt in kleinen Gruppen, mit einer lockeren Rangordnung, die meist aus einem Hahn und mehreren Hennen bestehen. Tagsüber sucht das Huhn am Boden nach Nahrung, wobei es vor allem kleine Sämereien aufnimmt. Frei lebende Hühner schlafen nachts auf Bäumen, um Räubern wie dem Fuchs oder dem Marderhund zu entgehen.

Eine Gefahr für verschiedene Hühnerrassen stellte die sogenannte Geflügelpest dar, welche in der Variante H5N1 als „Vogelgrippe“ Schlagzeilen machte, da sie so auf Menschen und Katzen übertragbar wurde.

Der deutsche Sperber gehört mit nur rund 500 Exemplaren zu den bedrohten deutschen Haustierrassen. Der Sperber ist ein Greifvogel, der durch seine kontrastreiche, schwarz-weiß gemusterte Brust gekennzeichnet ist. Den Namen verdankt der deutsche Sperber demnach seinem ebenfalls „gesperberten“ Federkleid, welche charakteristisch für diese Haustierrasse ist. Des Weiteren unterscheidet sich der deutsche Sperber von anderen gesperberten Haushühnern durch seine leuchtend weißen Ohrscheiben. Gezüchtet wurde diese nunmehr bedrohte Rasse um 1900 durch Herrn Otto Trieloff, der in Duisburg ansässig war und sie dort auch zum ersten Mal ausstellte. Der deutsche Sperber gilt als lebhafte und zutrauliche Hühnerrasse.