Verwandtschaft: ,
Lateinischer Name: Trichoglossus forsteni forsteni
Verbreitung: Sumbawa
Lebensraum: Wälder und Buschland mit Baumbestand
Lebensweise: paarweise oder in Schwärmen, monogam
Nahrung: Pollen, Nektar
Grösse: bis 30 cm
Gewicht: bis 155 g
Paarungszeit: August bis Januar
Trag-Brutzeit: 23 bis 26 Tage
Wurf-Gelege: 2 bis 3 Eier
Geschlechtsreife: 2 Jahre
Lebenserwartung: bis 25 Jahre

Der Forsten-Allfarblori ist ein Endemit auf Sumbawa, das heißt er ist ausschließlich auf dieser indonesischen Insel verbreitet. Ehemals wurde er als eine der 20 Unterarten des Allfarblori mit einer Verbreitung von Indonesien bis Australien und Ozeanien eingestuft. Mittlerweile wurde dieser in sieben Arten aufgespalten, darunter den Bali-Allfarblori, als dessen Unterart der Forsten-Allfarblori zusammen mit drei weiteren Unterarten von benachbarten Inseln, wie Bali und Kalaotoa. Loris sind in über 60 Arten, teilweise mit zahlreichen weiteren Unterarten, von Bali und Sulawesi in Indonesien bis in den Süden Australiens und bis auf entlegene Inselgruppen im Pazifischen Ozean wie die Pitcairn-Inseln und Kiribati beheimatet. Zahlreiche Arten sind nur auf einer einzigen Insel zu finden. Sie bewohnen verschiedene Lebensräume, von tropischen Regenwäldern über Mangrovenwälder bis hin zu Parks und Obstgärten.
Loris ernähren sich vornehmlich von Pollen und Nektar, die sie mit ihrer speziell entwickelten Zunge aufnehmen können. Sie ist pinselartig und mit unzähligen Papillen besetzt, die Nektar und Pollen von den Blüten abtupfen.
Allfarbloris leben monogam und sind Höhlenbrüter. Zum Nestbau suchen sie hohle Äste oder Baumhöhlen in bis zu 25 m Höhe und bauen dort ein Nest mit morschem Holz. Das Weibchen legt 2 bis 3 Eier, aus denen nach 23 bis 26 Tagen dann die Küken schlüpfen. Bis die Jungvögel nach 7 bis 8 Wochen flügge werden, kümmern sich beide Elternteile um die Aufzucht.
Der Bali-Allfarblori ist in allen seinen Unterarten gefährdet, neben Lebensraumzerstörung hauptsächlich durch den in Indonesien grassierenden Vogelhandel, für den die Wälder förmlich leer gefangen werden. Daher rückt die Art auch mehr und mehr in den Fokus von zoologischen Gärten, wo sie aber noch sehr selten vertreten ist.