Verwandschaft: ,
Lateinischer Name: Psittacus erithacus
Verbreitung: Afrika
Lebensraum:
Lebensweise: gesellig in großen Schwärmen
Nahrung: Samen, Knospen, Blüten, Rinde, Wildfrüchte
Grösse:
Gewicht: 35 bis 38 cm
Paarungszeit: im Frühjahr
Trag-Brutzeit: 28 bis 29 Tage
Wurf-Gelege: 3 bis 4 Eier
Geschlechtsreife: nach 3 Jahren
Lebenserwartung: über 40 Jahre

Der Graupapagei besticht durch ein einförmig graues Federkleid mit leuchtend rotem Schwanz und Unterschwanzdecken. Der Schnabel und die Beine sind schwarz, die Augen hellgelb. Das Verbreitungsgebiet des Graupapageis erstreckt sich über einen breiten Gürtel vom Golf von Guinea im Westen bis nach Kenia und Tansania an der Ostküste des afrikanischen Kontinents.

Graupapageien verfügen über einen kräftigen Schnabel, mit dem sogar dickschalige Nüsse aufgebrochen werden können. Wie bei allen Papageien dient der Schnabel zudem als 3. Fuß beim Klettern. Beim Fuß sind jeweils zwei Zehen gegeneinander gerichtet und bilden somit eine Greifzange, die sich vorzüglich zum Klettern eignet und auch als Hand zum Festhalten von Nahrung eingesetzt werden kann.

Als Bewohner dichter Wälder nisten Graupapageien vorzugsweise in Baumhöhlen. Das Weibchen, das vom Männchen gefüttert wird, bebrütet die Eier alleine. Die blind und nackt geschlüpften Jungvögel sind typische Nesthocker, die erst nach 3 bis 4 Monaten die Bruthöhle verlassen.

In Zoologischen Gärten werden Graupapageien häufig gezeigt und gezüchtet. Da die Vögel gegenüber dem Menschen sehr zahm werden, sind sie auch beliebte Heimvögel. Die geselligen Vögel sollten freilich immer als Paar oder in einer Gruppe gehalten werden. Als Futter bietet man Sämereien, Nüsse, Obst und frische Zweige und Äste.

Graupapageien stehen heute unter Naturschutz, gelten in ihren Ursprungsgebieten aber noch nicht als bedroht. Weitere Lebensraumzerstörung und internationale Schmuggelgeschäfte könnten die Wildpopulationen in Zukunft gefährden.