Verwandtschaft: ,
Lateinischer Name: Philantomba monticola congica
Verbreitung: Zentralafrika
Lebensraum: Unterholz in Wäldern
Lebensweise: Einzelgänger, teilweise auch in Paaren oder Kleingrupppen. Tagaktiv.
Nahrung: Früchte, Blätter, Blüten, Pilze, Sämereien, Kleintiere.
Grösse: Bis 37 cm Schulterhöhe.
Gewicht: Bis 6 kg
Paarungszeit: ganzjährig, verstärkt im Herbst
Trag-Brutzeit: 215 Tage
Wurf-Gelege: 1 Jungtier
Geschlechtsreife: 1 Jahr, Weibchen früher als Männchen
Lebenserwartung: bis 15 Jahre

Die Kongo-Blauducker bewohnen das Unterholz der zentralafrikanischen Wälder. Die kleinen Paarhufer erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 37 cm und eine Körperlänge von bis zu 66 cm. Die Weibchen sind etwas größer als die Männchen, beide Geschlechter tragen kleine Hörner. Den Namen Blauducker verdanken sie dem blau-grauem Glanz ihres Fells.

Die tagaktiven Kongo-Blauducker leben meist einzelgängerisch, sind aber teilweise auch in Paaren oder Kleingruppen zu finden. Die Weibchen bringen nach einer Tragzeit von ca. 215 Tagen ein Jungtier zur Welt. Dieses ist dann nach ca. einem Jahr geschlechtsreif, wobei die Weibchen die Geschlechtsreife früher als die Männchen erreichen.

Im Unterholz suchen die Kongo-Blauducker nach Früchten, Blättern, Pilzen und Sämereien. Als Warnsignal geben sie einen schrillen Pfeifton ab, der eher an einen Vogelruf erinnert. Die Blauducker können bis zu 15 Jahre alt werden, sind aber aufgrund von Lebensraumzerstörung im Freiland langfristig gefährdet. In Zoologischen Gärten sind sie eine Seltenheit. Europaweit werden sie nur fünf mal gehalten, in Deutschland sind sie nur bei uns im Zoo Duisburg zu sehen.