Verwandtschaft: ,
Lateinischer Name: Panthera leo
Verbreitung: Afrika, Asien
Lebensraum:
Lebensweise: in Rudeln bis zu 30 Tiere
Nahrung: Huftiere
Grösse: 80 bis 110 cm, bis 190 cm
Gewicht: Männchen 150 bis 250 kg, Weibchen 120 bis 200 kg, Neugeborene 1 bis 2 kg
Paarungszeit: ganzjährig
Trag-Brutzeit: 100 bis 120 Tage
Wurf-Gelege: 1 bis 7 Jungtiere
Geschlechtsreife: mit 2 bis 3 Jahren
Lebenserwartung: über 20 Jahre

Mit einer Körperlänge von nahezu 200 cm und einem Gewicht bis zu 250 kg gilt der Löwe, neben dem asiatischen Tiger, als die größte Raubkatze der Welt. Männliche Löwen sind durch eine prächtige Kopf- und Brustmähne gekennzeichnet, die den weiblichen Tieren fehlt.

Im Gegensatz zu den meisten Katzenarten leben Löwen ausgesprochen gesellig in großen Rudeln, denen 2 bis 3 erwachsene Männchen sowie 10 bis 15 Weibchen und deren Jungtiere angehören. Die Weibchen bleiben ein Leben lang in ihrer Gruppe, wohingegen die Männchen alle 3 bis 5 Jahre von jüngeren Rivalen vertrieben werden. Heranwachsende Männchen verlassen die elterliche Gruppe und schließen sich zu Junggesellenrudeln zusammen, bis sie stark genug sind, ein eigenes Rudel zu übernehmen.

Die Nahrungsbeschaffung für das Rudel überlassen die männlichen Löwen weitestgehend den Weibchen. Die bevorzugte Beute sind große Huftiere, wie Zebras und Gnus. Aber auch andere Huftiere, von kleinen Antilopen bis zur Giraffe, werden vom Löwen geschlagen. Nach erfolgreicher Jagd und Nahrungsaufnahme ruhen Löwen gewöhnlich im Schatten eines Baumes, vielfach bis zu 22 Stunden pro Tag.

In Zoologischen Gärten werden Löwen häufig gezeigt. Jedoch wird zumeist nur der Afrikanische Löwe gehalten, der in seinem Ursprungsgebiet in weiten Teilen Afrikas südlich der Sahara noch weit verbreitet ist. Der auch früher häufige, heute jedoch sehr selten gewordene Asiatische Löwe überlebt nur noch im geschützten Gir- Reservat im Nordwesten Indiens und in einigen wenigen Zoologischen Gärten der Welt. Die internationale Zucht des Asiatischen Löwen in Zoologischen Gärten wird streng kontrolliert und koordiniert, um somit die völlige Ausrottung dieser Tierart zu vermeiden.