Verwandschaft: ,
Lateinischer Name: Gymnothorax favagineus
Verbreitung: Rotes Meer, Südpazifik
Lebensraum: Felsriffe, Korallenriffe
Lebensweise: Einzelgänger
Nahrung: Kleine Fische
Grösse: 2-3 Meter Länge
Gewicht: 20-30 kg
Paarungszeit:
Trag-Brutzeit:
Wurf-Gelege: 200.000 Eier
Geschlechtsreife:
Lebenserwartung:

Die Netzmuräne ist ein Bewohner tropischer Korallenriffe. Auf der Suche nach Beute ist ihr langer, schlangenartiger Körper vor Vorteil, mit dem sie sich beim Verfolgen kleiner Fische auch durch die schmalsten Spalten winden kann.

Die Netzmuräne ist ein auffälliger Vertreter der Muränen. Ihr Körper ist dunkel und mit einem feinen, wabenartigen gelben Netz überzogen. Manche der Netzmuränen können auch gänzlich schwarz auftreten. Dabei ist ihre Haut nicht mit Schuppen bedeckt, sondern nackt und wird durch eine dicke Schleimschicht geschützt. Die Jungtiere dieser Fische sind deutlich gröber gemustert als die Alttiere, mit großen dunklen Flecken. Sie wurden daher lange Zeit als eigene Art angesehen: die kleine Netzmuräne. Allen Muränen gemeinsam ist, dass sie 4 Nasenlöcher besitzen, womit man sie gut von anderen Aalen unterscheiden kann.
Über die Fortpflanzung der Netzmuränen ist nur sehr wenig bekannt. Doch hat man beobachtet, dass sie sich während der Balz mit ihren Körpern umeinander wickeln und drohend die Mäuler aufreißen.

Wie bei allen Muränen, enthält das Blut der Netzmuräne Gift, welches nur durch hohe Temperaturen zerstört werden kann. Sie wird vom Menschen zum Verzehr genutzt, wird häufig aber für die Aquaristik gefangen, da sie auf Grund ihrer Zeichnung ein sehr begehrter Schaufisch ist. Daher ist die Netzmuräne in Zoos häufig anzutreffen. Über den Wildbestand ist wenig bekannt, dennoch wird vermutet, dass auch diese Fischart unter der Zerstörung der Korallenriffe durch Klimaveränderungen und Überfischung leidet.