Verwandtschaft: ,
Lateinischer Name: Paracanthurus hepatus
Verbreitung: Indopazifik
Lebensraum:
Lebensweise: zwischen Korallenzweigen und in Felsspalten
Nahrung: Zooplankton, Algen
Grösse: bis 30 cm
Gewicht:
Paarungszeit:
Trag-Brutzeit:
Wurf-Gelege:
Geschlechtsreife: nach 2 Jahren
Lebenserwartung: bis 20 Jahre

Der Paletten-Doktorfisch ist einer der bekanntesten Vertreter der etwa 130 verschiedenen Doktorfischarten. Wie die meisten Doktorfische hat der Paletten-Doktorfisch eine schmale, hochrückige Gestalt mit einem kleinen endständigen Maul. Die Schuppen sind klein und die Rückenflosse ist langgestreckt und hartstralig. Die Farbe des Paletten-Doktorfisches ist ein leuchtendes dunkelblau mit schwarzen Schattierungen und einem auffälligen gelben Schwanz. Zur Balzzeit zeigen sich Farbunterschiede zwischen den Geschlechtern, die ansonsten gleich gefärbt sind. Die Männchen sind gewöhnlich etwas größer als die Weibchen.

Der Name Doktorfisch bezieht sich auf einen charakteristischen skalpellartigen Dorn, den diese Fische an beiden Seiten des Schwanzstiels tragen. Dieser messerscharfe, aufrichtbare Dorn dient der Feindabwehr, Angreifer können damit aufgeschlitzt werden. Auch für den Aquarienhalter gilt es, sich vor diesen Dornen zu hüten.

Erwachsene Paletten-Doktorfische sind zumeist Einzelgänger, die zwischen Korallen oder im offenen Wasser nach Plankton jagen. Jungfische hingegen leben in kleinen Gruppen, die zwischen den Korallenästen Unterschlupf finden.

Auffällig sind die schuppenlosen, runden, durchsichtigen Larven der Doktorfische. Mit ihren stark verlängerten Rücken- und Afterflossen und ihren auffälligen stachelartigen Bauchflossen wurden sie früher als eigene Art gedeutet. Nach langer Entwicklung sind die Doktorfische mit zwei Jahren ausgewachsen.

Paletten-Doktorfische werden aufgrund ihrer Farbenpracht gerne in Aquarien gehalten, wo sie sauberes Wasser mit einer geringen Strömung und sehr viel Licht benötigen. Über die Zucht dieser Art ist bislang noch recht wenig bekannt. In der Natur sind Paletten-Doktorfische in ihrem weiten Verbreitungsgebiet noch recht zahlreich vertreten, auch wenn die Bestände gebietsweise aufgrund von übermäßiger Fischerei rückläufig sind.