Verwandtschaft: ,
Lateinischer Name: Tayassu pecari albirostris
Verbreitung: Südamerika, vom Süden Brasiliens bis nach Argentinien
Lebensraum: tropischer Regenwald, Savannen und Trockenwäldern
Lebensweise: in großen gemischten Rotten, die mehrere hundert Tiere umfassen können.
Nahrung: Allesfresser. Früchte, Sämereien, Wurzeln, Wirbellose, Eier und kleine Wirbeltiere.
Grösse: bis 60 cm Schulterhöhe.
Gewicht: 20-40 kg
Paarungszeit: je nach Vorkommen unterschiedlich
Trag-Brutzeit: 162 Tage
Wurf-Gelege: 1-3 Jungtiere, meist 2
Geschlechtsreife: 1-2 Jahre
Lebenserwartung: bis 20 Jahre

Die Südlichen Weißbartpekaris leben in Südamerika, diese Unterart findet man vom südlichen Brasilien bis nach Argentinien, die Art kommt nördlich bis ins südliche Mexiko vor. Meist bewohnen sie die tropischen Regenwälder, sind aber auch im südlichen Teil des Verbreitungsgebietes in Savannen und Trockenwäldern zu finden. Die Paarhufer können bis zu 40 kg schwer werden und eine Schulterhöhe von bis zu 60 cm erreichen. Namensgebend ist die weiße Färbung an der Kehle und dem seitlichen Kopf, die an einen Bart erinnert.

Südliche Weißbartpekaris leben in großen gemischten Rotten, die mehrere hundert Tiere umfassen können. Als Allesfresser ernähren sie sich zum Beispiel von Früchten, Sämereien, Wurzeln, Wirbellosen, Eiern und kleinen Wirbeltieren. Weißbartpekaris sind äußerst wehrhafte Tiere, die bei Gefahr als Gruppe angreifen und sich so verteidigen. So schaffen sie es selbst Jaguare und Pumas in die Flucht zu schlagen.

Sie können ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen und werden zwischen dem 1. und 2. Lebensjahr geschlechtsreif. Je nach dem Vorkommen variiert die Paarungszeit der Weißbartpekaris. Nach einer Tragzeit von bis zu 162 Tagen bringen die Weibchen meist 2 Jungtiere zur Welt. Aufgrund von Lebensraumzerstörung und Jagd gelten sie als gefährdet. Deutschlandweit werden sie nur in zwei zoologischen Gärten gehalten.