Verwandtschaft: ,
Lateinischer Name: Centropus superciliosus
Verbreitung: Südöstliches Afrika
Lebensraum: Baum- und Buschsavanne
Lebensweise: Paarweise zur Brut, sonst einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen
Nahrung: Insekten und kleine Wirbeltiere
Grösse: 40 cm
Gewicht: 170 g
Paarungszeit: ganzjährig
Trag-Brutzeit: 14 Tage
Wurf-Gelege: 3-5 Eier
Geschlechtsreife: 1 Jahr
Lebenserwartung: 10 Jahre

Der Weißbrauenkuckuck ist ein Bewohner Afrikas, der das Leben in gewässernahen Baumsavannen bevorzugt. Hüpfend und kletternd bewegt er sich auf Nahrungssuche durch das Geäst und kann oft im Gleitflug zwischen den einzelnen Bäumen entdeckt werden. Der Weißbrauenkuckuck ernährt sich ausschließlich von Insekten und kleinen Wirbeltieren, wie Echsen, Schlangen und Fröschen.

Nicht jeder Kuckuck legt seine Eier in fremde Nester. Der Weißbrauenkuckuck errichtet selbst ein Nest meist in niedrigem Schilf oder Büschen. Es ist ein kugelförmiges Nest, welches aus Zweigen und Gräsern errichtet wird von innen mit grünem Laub ausgepolstert ist, mit einem Eingang an der Seite. Nach einer zweiwöchigen Brutzeit schlüpfen sehr urtümliche Jungtiere mit bekrallten Flügeln, welche stark an ihre reptilienähnlichen Vorfahren erinnern. Der Jungvogel besitzt ein schwarzes Daunenkleid, welches von langen weißen Federn durchsetzt ist und ihm das Aussehen eines kleinen Stachelschweines verleiht. Bei Gefahr faucht der Jungvogel und stößt eine übel riechende, teerartige Flüssigkeit aus seiner Kloake aus, welche jedem Raubfeind gehörig den Appetit verdirbt.

Da der Weißbrauenkuckuck ein großes Verbreitungsgebiet besitzt und dort an den meisten Orten zahlreich vertreten ist, gilt er nicht als bedroht. In deutschen Zoos ist er allerdings noch selten.