Verwandtschaft:
Lateinischer Name: Mungos mungo
Verbreitung: Zentrales und südliches Afrika
Lebensraum: Wälder und Savannen
Lebensweise: lebt in Gruppen
Nahrung: Insekten, Eier, kleine Wirbeltiere
Grösse: 35 cm
Gewicht: 1-1,5kg
Paarungszeit: ganzjährig
Trag-Brutzeit: 2 Monate
Wurf-Gelege: 2 - 6
Geschlechtsreife: 1-2 Jahre
Lebenserwartung: 15 Jahre

Die Zebramanguste ist ein opportunistischer Bewohner der Buschsavannen des zentralen und südlichen Afrikas. Nicht selten findet sich diese tagaktive und zeigefreudige Tierart auch in der Nähe menschlicher Siedlungen.

Die charakteristischen schwarzen Streifen auf dem Rücken der Zebramanguste sind namensgebend und könnten im hohen Gras eine Tarnfunktion einnehmen. Darüber hinaus besitzen die Tiere lange, gebogene Krallen an den Vorderläufen, die hervorragend dazu geeignet sind, den Erdboden nach Insektenlarven, Skorpionen und Schlangen zu durchwühlen, welche ihnen als Nahrungsgrundlage dienen.

Die Reviere der Zebramangusten werden von großen Gruppen bewohnt und können bis zu 40 verschiedene Schlafbauten umfassen, welche regelmäßig gewechselt werden. Solche Bauten können Baumstämme, Termitenhügel oder verwaiste Erdferkelhöhlen sein und dienen den Tieren in der Nacht als Unterschlupf.
Während der Paarungszeit verschärft sich die Rangordnung unter den männlichen Gruppenmitgliedern, die sich jeweils mit möglichst vielen Weibchen fortpflanzen wollen. Bei diesen kommt es dann synchronisiert zum Wurf der Jungtiere, was wahrscheinlich dazu dient, eine Tötung der Nachkommen durch eifersüchtige Männchen zu verhindern. Da die Weibchen sich mit verschiedenen Männchen paarten, können die sich nämlich nicht sicher sein, ob sie womöglich die Vaterschaft besitzen. Alle Mitglieder der Gruppe kooperieren in der Aufzucht, sprich Weibchen säugen nicht nur ihre eigenen Jungtiere und Männchen werden sogar nachweislich häufiger zum Babysitten eingesetzt, als die Weibchen.

Die Zebramanguste ist ein häufig gezeigtes Zootier und auch in freier Wildbahn dank ihres großen Verbreitungsgebietes nicht bedroht.