Die beiden Ausbildungsplätze für 2017 sind bereits vergeben.

 

Der Beruf des Tierpflegers ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf, der eine dreijährige Ausbildungszeit mit praktischer und theoretischer Prüfung voraussetzt. Grundsätzlich wird zwischen Zootierpfleger, Versuchstierpfleger und Heimtierpfleger unterschieden.

Versuchstierpfleger finden ihre Ausbildung in der Regel im Bereich pharmazeutischer Industriekonzerne, die über eigene Versuchstierhaltung verfügen.

Heimtierpfleger spezialisieren sich auf die Pflege von Haustieren, u.a. in Tierheimen oder in Zoofachgeschäften.

Der Zootierpfleger erhält seine Ausbildung innerhalb eines wissenschaftlich geleiteten Zoologischen Gartens, wobei Ausbildungsgrundlagen und –inhalte von der allgemeinen Biologie bis zur Haltung, Pflege und Zucht aller bekannten Zootierarten reichen.

Gewöhnlich verbringt ein Auszubildender bis zu drei Monate in einer Abteilung (in einem sogenannten Revier eines Zoos), bevor er in weiteren ausbildungsrelevanten Bereichen eingesetzt wird. Parallel hierzu findet theoretischer Unterricht an einer staatlichen Berufsschule statt, bevor es nach drei Jahren der Ausbildung die Abschlussprüfungen gibt.
Nach der Ausbildung kann man, falls man in einen festen Arbeitsplatz übernommen wird, als Springer (man wird bei Bedarf in jedem Revier eingesetzt) arbeiten oder sich für ein festes Revier intern bewerben, wenn eine Stelle frei ist.
Eine spezialisierte Ausbildung, beispielsweise zum Delfinpfleger, gibt es in einem Zoo nicht.

Der Tierpflegerberuf erfreut sich weiterhin allergrößter Beliebtheit. Der Zoo Duisburg erhält pro Jahr annähernd 3.000 Berwerbungen bei nur zwei zu besetzenden Ausbildungsstellen im Jahr.