Zoobesuch In Duisburg auch mit Hund möglich

Testphase für die vierbeinigen Besucher startet im Januar, immer Donnerstag und Freitag ist Hundetag im Zoo.

Bisher ist der Besuch von Elefant, Giraffe und Flamingo nur zweibeinigen Zoofreunden vorbehalten, ab Januar können dann auch Hunde im Rahmen einer dreimonatigen Testphase den Zoo Duisburg mit seinen tierischen Bewohnern erleben.

Von Januar bis einschließlich März wird der Zoo zwei Hundetage anbieten. Jeden Donnerstag und Freitag haben Hundebesitzer die Möglichkeit, den Zoo mit ihren Vierbeinern zu erkunden. „Für viele unserer Besucher ist der Hund ein vollwertiges
Familienmitglied und gehört zu einem Ausflug dazu“, so Astrid Stewin, Vorstandsvorsitzende im Zoo Duisburg. „Auch diesen Tierfreunden möchten wir die Möglichkeit bieten, unseren Zoo zu besuchen“.

Nach der Testphase wird der Zoo-Vorstand gemeinsam mit dem zoologischen Leiter eine Erfolgsbewertung durchführen. Fällt diese positiv aus, können Hundebesitzer den Zoo künftig an 365 Tagen im Jahr besuchen – auch eine Jahreskarte für
Hunde würde dann angeboten. In der Testphase beläuft sich der Eintrittspreis für die Vierbeiner auf fünf Euro.

„Um ein gutes Miteinander zu gewährleisten, lassen wir Besuchern mit Hunden  an unseren Kassen eine Information über die Verhaltensregeln zukommen“, erläutert die Zoo-Chefin. Die Regeln besagen, dass Hunde ständig an der kurzen Leine
angeleint sein müssen, nicht mit in die Tierhäuser oder auf begehbare Tieranlagen genommen werden dürfen und permanent zu beaufsichtigen sind. Auch die zooeigenen Spielplätze sind für Hunde tabu. Neben den Verhaltensregeln gibt der Zoo
auch Kotbeutel für die vierbeinigen Gäste aus. Stewin betont: „Die Erfahrungen aus anderen Zoos zeigen, dass es ein gutes Miteinander zwischen den einzelnen Besuchergruppen gibt und gegenseitig Rücksicht genommen wird“.

Und wie werden die Zootiere auf die neuen Besucher reagieren? Johannes Pfleiderer, zoologischer Leiter am Kaiserberg, sieht dieser Frage sehr gelassen entgegen. „Erfahrungen der anderen Zoos zeigen, dass es für die Hunde aufregender ist als für
die Zootiere. Diese akzeptieren die neuen Besucher für gewöhnlich schnell und sind dabei recht gelassen“, so der Biologe.